Zu mir

Ich bin in der Schweiz in der Nähe von Baden geboren und aufgewachsen. Heute lebe ich mit meinem Ehemann und zwei Kindern in der Nähe von Bad Zurzach an der deutschen Grenze.

Ich betreibe seit meiner Kindheit Hundesport und habe viele Methoden und Umgangsformen mit Hunden erlebt. Mit dem Verstehen und Anwenden der Clickermethode hat sich für mich vieles erklärt und vereinfacht und ich bin viele neue Wege in der Ausbildung von Hunden gegangen.

Neben dem Hundesport interessierte ich mich immer auch für Hunde mit Verhaltensschwierigkeiten. Keiner meiner Hunde war einfach und ich kenne das Gefühl der Verzweiflung, der Hoffnungslosigkeit und der Scham, wenn man mit seinem Hund im Alltag an Grenzen stösst.

Diese zwei Standbeine - Hundesport und verhaltensoriginelle Hunde -  begleiten mich bis heute. Mehr zu diesen zwei Punkten findet ihr etwas weiter unten auf der Seite.

 

Ansonsten bin ich vor allem damit beschäftigt, unseren zweibeinigen Nachwuchs in die grosse Welt einzuführen und Familie, Hund, Hundesport und Arbeit unter einen Hut zu bringen...


Verhaltensprobleme bei Hunden

"Hunde sind auch nur Menschen" und somit genauso unterschiedlich wie wir. Während  der eine Hund völlig entspannt auf dem Spaziergang an jedem anderen Vierpfoter vorbei gehen kann, läuft der andere schon Amok, wenn er einen Artgenossen auch nur schon am Horizont sieht, wirft sich in die Leine, bellt wie ein Wahnsinniger, zeigt die Zähne und ist überhaupt nicht mehr ansprechbar.

Wieder andere Hunde lassen sich nur dann draussen zurück rufen, wenn sie gerade Lust dazu haben oder wollen einfach nicht verstehen, dass sie ihre Menschen nicht anspringen oder nach ihnen schnappen sollen.

 

Es gibt viele hündische Verhaltensweisen, die uns Menschen verzweifeln lassen können:

  • Ziehen an der Leine.
  • Gegen andere Hunde an der Leine pöbeln.
  • Nicht alleine bleiben können.
  • Nicht zurück kommen, wenn er gerufen wird.
  • Anspringen von Menschen.
  • Jagen.
  • Sich die Ohren, Pfoten, Augen nicht untersuchen lassen.
  • Schnappen/Beissen gegen die eigenen Menschen.
  • Schnappen/Beissen gegen fremde Menschen oder Hunde.
  • Dauerndes Bellen.
  • und vieles andere mehr...

Wir leben heute in einer Gesellschaft, in der es sehr viele Hunde gibt, dafür umso weniger Verständnis: Hat man Schwierigkeiten mit seinem Hund, wird das oft mit Unverständnis quittiert und Aussagen wie...

  • "Da muss man halt mal richtig durchgreifen!" 
  • "Wenn das mein Hunde wäre, ..."
  • "Haben Sie es schon mal positiver Verstärkung versucht?"
  • "Geben Sie ihn doch weg, wenn Sie überfordert sind!"
  • "Sie müssen an der Bindung arbeiten! Ihr Hund vertraut Ihnen nicht."

...werden einem um die Ohren geschlagen. 

Doch was bei Hund A wunderbar funktioniert, kann bei Hund B zu noch grösseren Schwierigkeiten führen. Deshalb ist es mir wichtig, dass ich zuerst einmal Mensch und Hund kennenlerne und mir ein Bild machen kann, wie dieses Team miteinander umgeht, wo die Stärken und Schwächen sind, um dann gemeinsam herauszufinden, welche Unterstützung wohl am hilfreichsten sein kann.

Viele Menschen schämen sich, wenn sie Schwierigkeiten mit ihrem Hund haben oder haben es schon in Hundeschulen oder von TrainerInnen erlebt, dass sie blossgestellt oder lächerlich gemacht werden. Kein Wunder, ist dann der Schritt, sich erneut Hilfe zu holen, noch schwieriger.

Hunde sind nicht einfach das Produkt ihrer Menschen (sonst könnte man einfach ein Kochbuch zur Hundeerziehung schreiben und es würde bei allen wunderbar funktionieren).

Hunde sind hochentwickelte soziale Lebewesen, die ihren eigenen Charakter, ihre eigenen Erfahrungen, Ängste und Freuden haben. Und trotz aller guten Vorsätze, trotz aller Kurse, Bücher und umgesetzter Tipps kann es ganz leicht passieren, dass man ratlos vor seinem Hund steht und nicht mehr weiter weiss. Was soll es dann helfen, wenn ich dem Menschen "Schuld" an einem gewissen Verhalten des Hundes gebe? Es ist doch wunderbar, wenn jemand beschliesst, etwas verändern zu wollen! Dann heisst es für mich: unterstützen, coachen, neue Wege aufzeigen, Tipps geben. Denn Verhalten ist veränderbar: Das von uns Menschen und das von unseren Hunden!


Hundesport/Beschäftigung

Ich habe viele Jahre intensiv Hundesport betrieben: So habe ich 2013 mit Ylva, meiner verrückten Goldenhündin aus schwedischer Arbeitslinie, den Schweizermeistertitel im Sanitätshund geholt; für mich ein toller Lohn dafür, dass ich mit Ylva fast sieben Jahre auf konstant hohem Niveau tolle Leistungen gezeigt hatte. Anschliessend juckte es mich in den Fingern, mal etwas Neues auszuprobieren und so begann ich, mich in die Sucharbeit ZOS einzuarbeiten: 2015 gewann ich mit Ylva die internationale ZOS-Meisterschaft in Berlin in der Klasse 1, 2016 in der Klasse 2.

Inzwischen begleitet mich ein schwarzer Cockerspaniel aus Arbeitslinie und auch mit Tschipolin bin ich im Hundesport aktiv, wenn auch nicht mehr ganz so angefressen wie noch vor ein paar Jahren. Nach wie vor bin ich im ZOS/SchaSu aktiv, bin aber auch wieder in die Dummyarbeit eingestiegen und vor allem entdecke ich mit ihm momentan die unglaublich spannende Welt des Nadac/Hoopers.

Mir ist es auch im Hundesport wichtig, immer mal wieder über den Tellerrand zu schauen, mich in neue Ideen und Methoden einzudenken, um auch hier möglichst optimal auf jedes Team individuell eingehen zu können.

Ich leite verschiedene Hundesportgruppen (mehr Infos zu meinem Angebot findet ihr hier), so dass für jeden Hund - und Menschen - sicher das Passende dabei ist.

 

Nicht alle haben sportliche Ambitionen mit ihrem Hund, dennoch ist es mir wichtig, dass Mensch und Hund eine Beschäftigung finden, die beiden Spass macht und im jeweiligen Alltag zu integrieren ist.

Egal, ob Sport oder Beschäftigung: Mensch und Hund sollen mit Begeisterung dabei sein!

2018 habe ich die Richterausbildung im SchaSu gemacht und bin seither immer wieder an Wettkämpfen nicht nur als Teilnehmerin, sondern auch als Richterin anzutreffen. 

 

Detailliertere Infos zu meinen Hunden findet ihr oben in der Menüleiste.