Willkommen!
Auf diesen Seiten möchte ich mich, meine Hunde, meine Art Hundesport zu betreiben und immer wieder aktuelle Dinge vorstellen.
Viel Spass beim Stöbern!
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Am 29.12.2011 ist Vreni Ommerli bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen.
Wer Vreni kannte, wusste, dass sie ein Mensch war mit einem unglaublich grossen Herzen. Wie viele Stunden verbrachte ich an ihrem Tisch inmitten von Kaffee, Shortbread und Büchern. Wir diskutierten, lachten, fachsimpelten. Vreni verdanke ich meinen Herzenshund Splash. Sie führte unzählige Telefonate, informierte sich, organisierte, schimpfte, weil es nicht so ging, wie sie wollte und irgendwann dann waren die drei kleinen Springers in der Schweiz. In einem desolaten Zustand, aber Vreni gab – wie immer – alles, damit es ein gutes Ende nahm.
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So, es ist geschafft… ich habe mich kurzfristig an eine weitere SanH3-Prüfung angemeldet in der Hoffnung auf ein bisschen mehr Glück im Wald. Viel Zeit blieb nicht für wirklich intensives Training aufgrund Schnee, Feiertagen und einer geschwollenen Pfote mit Hinken (Antibiotika sei Dank…) , einmal waren wir noch im Wald, einige Male für kurze UO-Sessions auf einer Wiese.
So, es ist geschafft. Gestern haben Ylvi und ich unsere erste SanH3 gemacht.
Und zuerst mal das Wichtigste: Ylva war die ganze Prüfung hindurch so:
![]()
Sie war unglaublich arbeitsfreudig und druckvoll, dies hat mich sehr sehr gefreut. Fremder Platz, fremde Leute, andere Umgebung, kein Kurt im Auto: Alles egal. Sie setzt das Training voll um, sowohl in der UO als auch im Wald. Für mich eine beeindruckende Leistung.
Heute mussten wir Kurt, den Labi meines Vaters, viel zu früh über die Regenbogenbrücke ziehen lassen.
Vielleicht später mehr. Momentan fehlen mir die Worte. Wer ihn gekannt hat, weiss, was uns fehlen wird. Und draussen regnet es seit Stunden in Strömen. Es ist wirklich ein Tag zum Sterben.
Keiner wird gefragt
wann es ihm recht ist
Abschied zu nehmen
von Menschen
Gewohnheiten
sich selbst
irgendwann
plötzlich
heisst es
damit umgehen
ihn aushalten
annehmen
diesen Abschied
diesen Schmerz des Sterbens
dieses Zusammenbrechen
um neu aufzubrechen.
(nach M. Bickel)
Es war wieder so weit: Das alljährliche Seminar bei Thomas und Ina Bauman in Nichel, Brandenburg, stand an. Ich freute mich, bekannte Menschen- und Tiergesichter wiederzusehen, sowie auf eine top Unterbringung in einen gemütlichen Zimmer (und natürlich freute ich mich auch auf das Seminar
).
Und so war es dann auch: Ein tolles Seminar, mit spannenden Teams. Wieder war eine grosse Rassevielfalt (Airedale, SchweisshundxEntlebucher, Weisser Schäfer, Gröni, Labi, Riesenschnauzer, BeauceronxDS) vertreten, was die Arbeit sowohl für mich, als auch für die Teilnehmenden sehr interessant macht.
Die Arbeit mit der Videokamera brachte meines Erachtens allen sehr viel: Die Arbeiten konnten nochmals angeschaut und diskutiert werden, die Analyse war spannend und brachte einige Male Dinge zum Vorschein, welche beim “Live-Sehen” untergegangen sind.
Viel zu diskutieren gaben auch die von mir mitgebrachten Videobeispiele sowie die Fragen zu einer optimalen Prüfungsvorbereitung. Wie immer war auch das Identifizieren eine vielbesprochene Übung (ich hoffe, es spielen alle fleissig weiter Jenga mit den Identifizierhölzchen
), aber auch die Freifolge und die Box fehlten natürlich nicht… Ich würde mich freuen, das nächste Jahr (23./24.6.2012) wieder viele bekannte Gesichter zu sehen! Es war bereits diese Jahr schön, die Fortschritte seit dem letzten Jahr zu sehen.
Hallo zusammen
Heute hätte ein gemütliches Abendessen bei sommerlichen Temperaturen auf der Terrasse angestanden. Doch leider hatten die Wespen die genau gleiche Idee. Ein klassischer Interessenskonflikt also. ![]()
Aber die Schweizer Wespen hatten nicht mit dem dänischen Besuch und den tollen Ideen gerechnet: Auf dänisches Anraten wurde flugs eine Blumenbesprüh-Flasche aus dem Keller geholt und mit Wasser gefüllt.
Kaum tauchte eine Wespe auf wurde sie mit einem Wassersprühnebel eingenebelt. Und siehe da: Sie suchten wirklich das Weite und nach kurzer Zeit waren keine Wespen mehr da! Tier- und kinderfreundlich und bringt auch noch einen grossen Spassfaktor ![]()
Petra hatte mich überredet, am 12. Juni am Military des KV Gebenstorf-Turgi mitzumachen. So quetschten wir uns dann frühmorgens in den Volvo: Sina, Petra und ich, Fenja, Yamira und Ylva und ein Haufen unglaublich wichtiges Zubehör wie Würstli, Gschtältli, diverse Leinen usw.usw.usw…
In Gebenstorf gesellten sich dann Nadine mit Abby und Claire mit Moira zu uns und wir machten uns nach der Anmeldung auf die wunderschöne Tour am Wasser entlang. Die Posten waren lustig und fantasievoll, die Auswertung und das Rangverlesen umso chaotischer (aus unerfindlichen Gründen fehlten Ylva und mir am Schluss 30 Punkte, obwohl sie auf der Auswertungskarte noch vorhanden gewesen waren). Egal. Es hatte uns allen Spass gemacht, die Hunde waren im wahrsten Sinne des Wortes am Schluss hundemüde, vor allem nachdem wir natürlich auch noch beim schnellsten Hund mitmachen mussten (ha! Das ist Ylvas Spezialdisziplin, hat sie sich doch auf Platz 15 von 123 gerannt!!
).
Leider sind die alten Videos nicht mehr ersichtlich, da YouTube ein Problem hatte. Wenn ich mal Zeit habe, werden sie wieder hochgeladen. Tut mir leid.
Früh übt sich… ![]()
Unser Grosser (man beachte die schönsten Crocks der Welt – die Farbe hat er selber ausgesucht
) hat das Hündelen entdeckt. Und ich bin mal wieder unglaublich froh, habe ich mit Ylva von klein auf Impulskontrolle geübt, das kommt nun beiden zugute.
Viel Spass beim Schauen (die hustenden, klopfenden Hintergrundgeräusche stammen vom noch nicht ganz gesunden Kleinen, den ich im Arm habe, beruhige, den Nuggi gebe und dabei gleichzeitig die Kamera bediene. Frauen sind eben wirklich multitask-fähig…)!
Hier mal etwas ganz anderes, als Hunde und Hundesport. Einige von euch wissen ja, dass ich schwach werde, wenn es um irgendwelche Pro-spezie-rara-Pflänzli geht (sehr zum Leidwesen meines Mannes
). Und immer im Frühling juckt es mich dann in der Fingern, irgendwelche grausligen, verkrüppelten Zuchtpflanzen müssen aus dem alten Garten raus, damit eine meiner Ideen verwirklicht werde kann (und irgendwann wird um unser Haus eine wilde, schöne, einheimische Hecke stehen, die Vögeln und Kleinsäugern Lebensraum bietet). Na ja, ich versuche wenigstens einigermassen vernünftig zu bleiben, was nicht immer – aber immer öfters – gelingt. Behaupt auf jeden Fall ich.
So, endlich war es nun so weit: Mein Vater Milos und Ylva sind zusammen ins schöne Wallis gefahren, um dort miteinander ihre Saniprüfung in der Klasse zwei zu absolvieren, damit ich dann nach und das Training für die Klasse drei übernehmen kann.
Das Ziel war also ganz klar, die Prüfung zu bestehen und nicht irgendeine supertolle Punktezahl. Der Trainingsschwerpunkt lag ganz klar in der Waldarbeit, für die Unterordnung nahmen wir uns deutlich weniger Zeit, wichtig war uns vor allem, dass sich Ylva an die neuen Bewegungsabläufe und Ansichten gewöhnt, keine Konflikte zeigt und die neuen Übungen kennt.
Wir hatten nicht die Zeit, an allen Details zu feilen, wir arbeiteten vor allem an der Freude und Sicherheit des Hundes, viele Details waren uns egal, da in der Klasse drei vieles wieder anders ist.